Synonyme

Wie man Wiesen anlegt
Wie man Futterwiesen anlegt
Worauf es beim Anlegen von Futterwiesen ankommt
Wiesen neu anlegen
Neuanlage von Futterwiesen

Neuanlage von Dauerwiesen



Neuanlage durch Umbruch
  1. Die Neuanlage durch Umbruch ist das sicherste Wiesenanlageverfahren von allen. Die gesäten Arten wachsen dabei fast immer gut an. Die Verunkrautung aus dem Altbestand ist am geringsten, wenn man die Wiesenansaat durch die Deckfrucht Hafer mit ca 70kg/ha unterstützt. Es ist zwar das teuerste Verfahren und mit einem Futterausfall von etwa einem Jahr, dafür aber auch die beständigste Wiesenverbesserung. Am sinnvollsten ist der Umbruch mit dem Pflug im Sommer mit einer Bodenbearbeitung (Egge) für die Ansaat bis Ende Sommer, weil der Futterausfall in Ertrag wie Qualität dabei am geringsten ist. Wenn der Umbruch erst im Herbst erfolgt kann die Ansaat erst im Frühjahr erfolgen und man verliert den wichtigen ersten Schnitt. Die Ansaat im Frühjahr ist im März bis April durchzuführen, wenn der Boden gut befahrbar ist und die ersten Gräser ergrünen. Sätechniken sind dabei: Sämaschine mit Kleinsamenstreuer, Saatstriegel oder per Hand bei Kleinflächen.
  2. Saatgutmischungen für Wiesenneuanlagen
  3. Wer Futterwiesen das erste Mal neu anlegt, dem wird geraten, die offiziellen österreichischen Standardmischungen für Dauerwiesen, Dauerweiden oder Wechselwiesen zu verwenden. Diese Mischungen gibt es in üblicher EU-Handelsqualität und in höherer ÖAG-Qualität. Die ca 30% teurere ÖAG-Qualität verspricht Ampferfreiheit und die Garantie für besonders für Österreich bewährte, da intensiver geprüfte, Zuchtsorten. Eine sehr übersichtliche Darstellung aller Standard- und ÖAG-Handels-Saatgutmischungen finden Sie unter diesem Weblink HIER
  4. Düngeempfehlungen für Wiesenneuanlagen
  5. Zur Einhaltung der Richtlinien für die sachgerechte Düngung SGD6 kann man den neuen LK-Düngerechner 2012 nutzen. Die Bodenuntersuchung vor dem Umbruch ist immer sehr zweckmäßig. Sie ist mit etwa einem EURO je Jahr und Hektar eine sehr kostengünstige Information zum Nährstoffbedarf. Häufig liegt Düngebedarf pro Jahr für 3 bis 4 Schnittwiesen je ha insgesamt bei: 100 kg N, 70 kg P2O5 und 200 kg K2O. Die beste Stickstoffwirkung erreicht man mit 50% Wirtschaftsdünger-N und 50 % Mineraldünger-N. Diammonphosphat hat sich als Ersatz für altbekannte Thomasphosphat bewährt.


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Grünlanderneuerung - alle Für und Wider
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